Jens Schwer • Tschernobyl | Norderstedt, 28.09.2018

Im April 2018 besuchten mein Freund Kim und ich Tschernobyl, bis heute ein riesiges, verseuchtes Sperrgebiet. Wir besuchten verlassene Dörfer, die seit über 30 Jahren sich selbst überlassen sind. Wir besuchten die unmittelbar am Kraftwerk gelegene Stadt Prypjat, deren Menschen erst nach zwei Tagen evakuiert wurden, und wir standen direkt vor dem Unglücksreaktor. An einem Ort, an dem wir vor 30 Jahren binnen weniger Minuten gestorben wären.

Welche Eindrücke haben wir am Ort einer der größten von Menschen verursachten Katastrophen gewinnen können? Und vor allem: Warum besucht man den Ort dieser Katastrophe?