Kölner Teilnehmer am 3. November 2022

19.09.22 – Wir freuen uns am 03. November im Globetrotter (20.30 Uhr) sehr auf interessante Erlebnisse von:

Seit ihrer Kindheit spürte Hannah Hülsmann eine intensive Verbindung zum südamerikanischen Land Peru: „Obwohl oder gerade weil diese besondere Bindung rational nicht erklärbar ist, packte ich schnurstracks nach dem Abitur meinen Koffer und flog alleine nach Cusco, um mich in einem gemeinnützigen Projekt zur Förderung sozial benachteiligter Kinder in einem Armenviertel zu engagieren und in einer Gastfamilie zu leben. Meine erste Fernreise, meine erste Reise alleine, meine erste Konfrontation mit Armut, mein erstes Mal in einer Arbeit, von der ich im Grunde genommen keine Ahnung hatte. Ich ließ meine Heimat und mein wohlbehütetes Umfeld hinter mir und fand ein zweites Zuhause auf der anderen Seite der Welt. Eine immerwährende Liebe, ein magisches Band, welches mich bereits zweimal zurück in seinen Bann gezogen hat. Eine Reise, die mein Leben um 180° drehte und mich erkennen ließ, dass die Welt meine beste Lehrerin ist.“

Mindestens 6 Monate mit ihrem 32-jährigen Bus durch Europa reisen – das ist das Einzige, was wirklich vor der Reise feststand. Ursprünglich wollten Lena & Bobo im Sommer in den Norden und um die Ostsee rum. Dann verschob sich ihre Reise aber auf Herbst/Winter. „Dann aber nach Süden Richtung Griechenland, oder?“ „Warum eigentlich nicht beides?“  Und so kam es, dass sie den Herbst und Winter im eiskalten Norden verbracht haben, bevor wir ans Mittelmeer gefahren sind. Dort nahm sie der kälteste Winter Griechenlands seit 35 Jahren in Empfang, aber das wussten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Zu Hause ist es am Schönsten – behauptet Sven Meurs seit Jahren und porträtiert mit Begeisterung unsere heimische Tierwelt in ihren letzten wilden Lebensräumen: „Wie war es früher? Wie ist es heute? Und wie sieht unsere Zukunft aus? Mit diesen drei Fragen im Gepäck reiste ich auf der Suche nach Antworten fünf Jahre lang kreuz und quer durch Deutschland. Von den Sandstränden der Nord- und Ostsee bis zu den alpinen Räumen im äußersten Süden Deutschlands; von der Bergbaufolgelandschaft im Osten, bis in die weite, westliche Landschaft des Niederrheins habe ich Wölfe, Eisvögel und Kegelrobben beobachtet und musste erleben, dass deren Lebensräume immer kleiner werden und immer häufiger vom Menschen beeinflusst werden.“