Kölner Teilnehmer am 31. Juli 2022

27.03.22 – Wir freuen uns am 31. Juli im BAY-Open Air-Kino am Rheinauhafen sehr auf interessante Vorträge von:

Auch, weil im 1. Corona-April gar keine anderen Aktivitäten (geschweige Reisen) möglich waren, startete Bernd Beigl 2020 in Oberstdorf mit seinem tragbaren Zuhause zu einer Wanderung einmal längs durch Deutschland bis zur dänischen Grenze: „Diese, durch ein weitestgehend ruhig gestelltes Land,1100 km, brannten sich dermaßen tief in all meine Sinne ein, dass ich im April 2021 zum nächsten langen Spaziergang aufbrach. Immer noch im Corona-Modus führte mich der Fußmarsch dann vom östlichsten Punkt in Görlitz entlang des Lutherwegs1517 bis Worms und letztendlich nach Saarbrücken an die französische Grenze. Nun fehlten lediglich noch vier Bundesländer, um alle 16 mit Rucksack und Zelt zu Fuß erwandert zu haben. Ergo machte ich mich auch 2022, pünktlich zu den Osterferien, auf die Socken. Los ging es diesmal in Selfkant an der niederländischen Grenze, dem westlichsten Punkt Deutschlands. Auf dem weiteren Weg, erneut einmal quer durch Deutschland steuerte ich Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin schließlich die Grenze zu Polen in Frankfurt/Oder an. Insgesamt war ich für die drei Etappen und ca. 2820 km 51 Tage unterwegs.“

Schon oft hat es Carsten Grüttner in den vergangenen 20 Jahren in die Weite des faszinierenden Skandinaviens verschlagen. Im ersten Corona-Sommer des Jahres 2020 flüchtet er aus der Enge der Stadt Köln in den hohen Norden von Schweden, um dort mit seinem Rad im Licht der Mitternachtssonne in der Natur unterwegs zu sein. Bei Begegnungen mit Einheimischen kommt ihm ein Gedanke: Wäre es nicht total verrückt, das Ganze im Winter zu wiederholen, bei Temperaturen von bis zu -30°C? Ein paar Monate später landet Carsten im nun verschneiten Norden von Schweden. Im Gepäck ist sein Rad, das Zelt, ein paar warme Klamotten und ganz viel Lust darauf, diese völlig veränderte Landschaft mit allen Sinnen zu erleben … und vielleicht sogar die geheimnisvollen Nordlichter zu sehen.

Fabian Pitzer bereiste mit seinem Geländewagen den Balkan, fuhr über die Türkei in den Kaukasus und von dort in den Iran. Er suchte die raue Natur und scheuchte seinen „Günther“ durch die wildesten Wälder, heißesten Wüsten und schlammigsten Bergpässe. Auf dieser wunderbaren Reise schaffte er es, sich fünfmal festzufahren, legte rund 32.000 km zurück, und schaffte es doch immer, in jedem Land wunderbare Menschen kennenzulernen, die einen stets willkommen hießen.