Luisa Willmann • Von Kapstadt quer durch Afrika bis auf den Kilimandscharo | Köln, 12.01.2023

Solo als junge Frau durch Afrika – Viel zu gefährlich? Luisa reiste allein mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von Kapstadt quer durch Afrika bis auf den Kilimandscharo, ohne zu wissen, wem sie begegnen, was erleben und wo nächtigen wird.

Oft sitzt sie stundenlang im Minibus, erhält Heiratsanträge und kommt erst bei ihrem Ziel an, wenn es dunkel ist und sie nicht mehr unterwegs sein sollte. Doch die Reisen lohnen sich. Wenn Luisa ein gutes Gefühlt hat, sagt sie „ja“ und lässt sich zum nächsten Bus führen, oder nimmt spontane Übernachtungseinladungen an. In Sambia beobachte sie, wie ein Leopard ein Impala packt. In Simbabwe entdeckt Luisa mit einem Guide in einem Holzboot das Okavango Delta. Auf einer Insel folgt sie Giraffen und Gnus. Und in Tansania nächtigt Luisa bei einer Familie, die darüber lacht, wie sie mit Händen isst. In solchen Momenten ist ihr klar: Genau hier will ich sein.

Als in Mosambik, kein Minibus mehr kommt, entscheidet sie sich zu trampen. Der Truck hält und sie steigt ein auf der Nationalstraße EN1, Estrada Nacional Número Um, Richtung Norden.