Sabine Buschick • Nepal | Berlin, 16.07.2019

NAMASTÉ – die Begrüßung und Dank in Nepal – mein Reiseland im Jahr 2015.

Von Juni 2015 bis September – 3 Monate verbrachten wir (mein Gatte und ich) in diesem wunderschönen Land – mit sehr traurigen aber auch herzlichen und glücklichen Erlebnissen.

Ich freue mich, darüber berichten zu dürfen…..

Gebucht hatten wir im Februar 2015 und am 25. April bebte die Erde in Nepal, Tibet, Indien, Pakistan und Bangladesh mit einer Stärke von 7.8. Nach vielen Überlegungen und Kontakt zu unserem kleinen guest house in  Kathmandu (please come – only bathrooms and front porch broken) – reisten wir – trotz des weiteren Erdbebens im Mai. Denn Erdbeben und ausbleibende Touristen – das waren 2 Unglücke!!

Diese Reise soll eine ganz besondere werden, als einzige „Weiße“ landeten wir in Kathmandu und schon bei der Immigration diese freundliche Namasté und WELCOME you are here- diese liebenswerten Begrüßungen sollten uns 3 Monate begleiten. Wir waren allein – Erdbeben und Monsoon, die Regenzeit hatten wir bewußt gewählt, um den mächtigen Touristenschwärmen ein wenig aus dem Wege zu gehen….aber so – ganz allein, im Hotel, auf den Treks? Lodges wurden für uns geöffnet, Essen gekocht und der intensive Kontakt zu den Nepalis/Tibetern, die immer bei uns saßen und uns gelöchert haben mit Fragen. Wir sind des schlechten Wetters wegen, öfters „hängengeblieben“ und diese ungeplanten Stopps waren besonders wertvoll, gaben sie uns doch die Gelegenheit soviel und lange mit den Einheimischen zu leben. Wir kamen uns vor wie zurückgekehrte „Kinder“………noch immer pflegen wir Kontakt mit Einigen…

– Die ungeplante wetterbedingte Zwischenlandung mit TARA-AIR in Pablu schenkte uns ein paar Tage Aufenthalt im Dorf mit täglichem Schauen auf’s Rollfeld und ungeahnten Erlebnissen- aber wir trugen und das schon immer, das wertvollste Gut in unseren Rücksäcken: ZEIT. So konnten wir uns ohne Zeitdruck den Gegebenheiten und dem Wetter hingeben und einfach warten….und wieder – mit der Crew und den Einheimischen „leben“. Aber dann ging’s ganz schnell – der Himmel war mal ½ Stunde weniger bewölkt, rein in die kleine Twin Otter – Augen auf oder zu…über den Berg nach Lukhla – wo wir im strömenden Regen mit einem NAMASTÉ begrüßt wurden – das Abenteuer Himalaya konnte beginnen..

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