Stefan Schütter • Hokkaido im Winter | Herne, 04.02.2026
Japan ist viel mehr als Tokio, Kyoto oder Osaka, die Metropolen der berühmten goldenen Route auf der Hauptinsel Honshū. Hokkaidō, die zweitgrößte Insel des Landes, liegt ein wenig abseits im hohen Norden Japans, ist aber in jedem Fall eine Reise wert. Insbesondere von Januar bis März wird sie zum Winter-Wunderland mit viel Natur, verschneiten Landschaften und einer einmaligen Tierwelt.
Ich zeige Euch den japanischen Nationalvogel, den Mandschurenkranich, die schönsten Seen Japans im Akan Nationalpark, den rauchenden Mount Io, ein Ryokan mit eigenem Onsen und die größten Adler der Welt, die im Winter dem Packeis von Russland nach Hokkaidō folgen. Als Kontrastprogramm besuche ich zum Abschluss das berühmte Snow Festival in der Millionenstadt Sapporo.
Meine Rundfahrt mit einem schnöden Mietwagen auf komfortablen Landstraßen ist natürlich nicht so spektakulär, wie eine Kamelkarawane durch die Wüste oder eine Einbaum-Expedition auf einem Urwaldfluss. Das ist aber auch gar nicht nötig, denn ich finde das winterliche Hokkaidō ist spektakulär genug.

